Caritasverband der Diözese Görlitz tritt "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" bei
Mit der Unterzeichnung der Handlungsempfehlungen erneuern und bekräftigen die Anwesenden ihr Versprechen, sich weiterhin für die Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Brandenburg einzusetzen und an der Umsetzung der Charta weiter mitzuwirken.Natalie Römer
Die LAG HOPIZ Brandenburg hatte Vertreterinnen und Vertreter des Landes Brandenburg, Brandenburger Kommunen und der Verbände der freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg zur Unterzeichnung in den Potsdamer Nikolaisaal eingeladen. Die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit dem Sterben und dem Tod konfrontiert sind. In der Charta sind in fünf Leitsätzen Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe formuliert, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.
In ihrem Grußwort sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij: "Seit dem Beitritt Brandenburgs zur Charta im Jahr 2010 haben wir viele Meilensteine auf unserem gemeinsamen Weg zur Verbesserung der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen zurückgelegt. Die Charta stellt einen verbindlichen Rahmen dar. Mit der heutigen Unterzeichnung der Handlungsempfehlungen erneuern und bekräftigen wir unser Versprechen, uns auch weiterhin für die Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Brandenburg einzusetzen und an der Umsetzung der Charta weiter mitzuwirken." Caritasdirektor Mones betont: "Es ist uns als Caritas ein wichtiges Anliegen, die schwerstkranken und sterbenden Menschen, aber auch ihre Familien und ihnen Nahestehende gemäß den Handlungszielen der Charta zu unterstützen und den gesellschaftlichen Dialog zu diesem wichtigen Thema zu fördern."
Text: Andreas Wirth / Foto: Natalie Römer