Technik baut Brücken, Technik hält jung am bei der Caritas Finsterwalde
Gemeinsam mit Editha Kunzke-Mayer leite ich, Tino Pfützner, den Treff bei der Caritas in Finsterwalde. Unser Raum bietet ein angenehmes Ambiente, in dem sich alle schnell wohlfühlen. Kaffee, Tee und Kekse gehören immer dazu und schaffen eine entspannte Atmosphäre. Auch technisch sind wir gut ausgestattet. Ein Beamer und eine Leinwand ermöglichen es uns, Inhalte anschaulich zu erklären und gemeinsam zu besprechen. Damit haben wir optimale Bedingungen für unsere Treffen.
Im Durchschnitt nehmen zehn bis zwölf Personen teil, viele davon sind Stammgäste. Die Gäste bringen ihre eigenen Geräte mit, überwiegend Smartphones. Genau das ist uns wichtig, denn wir arbeiten direkt mit den Geräten, die im Alltag genutzt werden. Die Atmosphäre ist bewusst locker gehalten. Niemand muss etwas können. Alle dürfen ausprobieren, fragen und auch Fehler machen.
Zu Beginn jedes Treffens widmen wir uns einem Thema, das häufig von den Teilnehmenden selbst vorgeschlagen wird. Beim letzten Treffen ging es beispielsweise um den Unterschied zwischen QR Code und Barcode. In der Vergangenheit haben wir uns unter anderem mit WhatsApp, Kalenderfunktionen, der Onleihe der Stadtbibliothek, Krankenkassen Apps, dem ePaper der Lausitzer Rundschau oder der Erstellung von Fotobüchern beschäftigt. Ein zentrales Anliegen ist außerdem der sichere und praktische Umgang mit den eigenen Geräten im Alltag.
Neben dem gemeinsamen Thema bleibt immer viel Zeit zum Ausprobieren. Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen aus, sprechen über technische Probleme und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, auch wenn das nicht immer sofort gelingt. Viele bringen eigene Kenntnisse zu einzelnen Anwendungen mit, etwa zu einer Zimmerpflanzen App, und teilen diese gern mit der Gruppe. So entsteht ein lebendiger Austausch, bei dem jeder voneinander lernen kann.
Meine Motivation, mich gemeinsam mit Editha Kunzke-Mayer zu engagieren, ist persönlich geprägt. Ich durfte sehr früh aus dem Berufsleben ausscheiden und wollte die neu gewonnene Zeit sinnvoll nutzen. Mir war wichtig, mich einzubringen und meine Erfahrung sowie meine Energie in eine Aufgabe zu investieren, die anderen hilft. Gleichzeitig erlebe ich bei jedem Treffen, wie Technik Menschen zusammenbringt, Berührungsängste abbaut und den Alltag erleichtert. Genau deshalb gilt für mich, Technik baut Brücken und sie hält jung.
