Würdigung zum Abschied – Matthias Frahnow
Zu seinen Herzensprojekten gehörten die Begleitung und Beratung der St. Florian Stiftung beim Aufbau der inklusiven Schule in Neuzelle sowie die Zusammenarbeit mit der Caritas in St. Petersburg.
Auch über seinen eigentlichen Aufgabenbereich hinaus brachte er sich ein: In den vergangenen Jahren engagierte er sich in der Mitarbeitervertretung und bereicherte mit seinem musikalischen Talent viele Veranstaltungen und Aktivitäten der Geschäftsstelle - ob an der Orgel, am Klavier oder mit der Posaune.
Viele Kolleginnen und Kollegen haben ihn als einen zugewandten und fröhlichen Menschen erlebt, der stets ein offenes Ohr für persönliche Sorgen und Nöte hatte. Aus seinem tief verwurzelten christlichen Glauben heraus fand er oft ermutigende Worte und unterstützte andere dabei, passende Hilfen und Wege zu finden.

Bei der Verabschiedung, an der auch Bischof Wolfgang Ipolt teilnahm, wurde sein langjähriges Wirken für die Caritas gewürdigt. Bischof Ipolt hob insbesondere Herrn Frahnows Einsatz für die Partnerschaft mit der Caritas in St. Petersburg hervor: "Ich danke Herrn Frahnow besonders für seine Sorge um den Kontakt zur Caritas in St. Petersburg. Er hat für diese Verbindung immer wieder geworben, besonders auch in den letzten Jahren, wo es schwieriger wurde, den Kontakt zu halten. Das war für ihn ein wirkliches ökumenisches und soziales Anliegen zugleich."

Diözesancaritasdirektor Bernd Mones sagte: "Mit seinem Engagement, seiner Menschlichkeit und seinem Glauben hat er unseren Caritasverband der Diözese Görlitz e.V. über viele Jahre bereichert und Spuren hinterlassen, die bleiben werden."
Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen ihm die Mitarbeitenden und Wegbegleiter alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen.
Matthias Frahnow und Janina Bessenich (Geschäftsführerin Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.) Romy Hoppe