Menschen in der Caritas -Michael Schulz, der Kümmerer im Haus der Caritas in Großräschen
Sein beruflicher Weg begann auf dem Bau. 27 Jahre lang arbeitete er als Trockenbaumonteur, bevor er zum Caritasverband der Diözese Görlitz e.V. wechselte. Heute kümmert er sich um das Gebäude, die Außenanlagen, technische Fragen und die Fahrzeuge der Einrichtung. Doch sein Aufgabenbereich geht weit darüber hinaus. Viele Kolleginnen und Kollegen kennen ihn als jemanden, der anpackt, mitdenkt und immer eine Lösung findet.
Besonders gerne übernimmt Michael Schulz die Fahrdienste für die Tagesgäste. Der Kontakt zu älteren Menschen bereitet ihm Freude. Geduld, Aufmerksamkeit und ein freundliches Wort gehören für ihn selbstverständlich dazu. "Die Arbeit mit älteren Menschen liegt mir einfach", sagt er.
Auch mit der Geschichte des Hauses ist er eng verbunden. Er war an der Einrichtung der heutigen Räumlichkeiten beteiligt und kennt die bewegte Vergangenheit des Gebäudes genau. Was heute die Sozialstation St. Martin und Tagespflege "Alte Lausitz" ist, war zu DDR Zeiten zunächst ein Zementlager und später die Gaststätte "Alt Lausitz". Nach Jahren des Leerstands konnte das Gebäude erhalten und einer neuen sozialen Nutzung zugeführt werden.
Dass Michael Schulz für die Einrichtung unverzichtbar ist, bestätigen auch die Pflegedienstleiterinnen Laura Konczak und Doreen Schulz: "Michael ist für unsere Sozialstation und Tagespflege weit mehr als Hausmeister und Fuhrparkverantwortlicher. Er hat immer ein offenes Ohr, packt an, wo Unterstützung gebraucht wird und begegnet unseren Gästen mit großer Herzlichkeit. Auf ihn ist jederzeit Verlass."
Für Michael Schulz ist genau das das Besondere an seiner Arbeit: Menschen zu unterstützen und Teil eines Teams zu sein, in dem Zusammenhalt großgeschrieben wird. Mit seinem Engagement und seiner Hilfsbereitschaft trägt er jeden Tag dazu bei, dass sich Gäste, Angehörige und Mitarbeitende in der Tagespflege "Alte Lausitz" und in der Sozialstation St. Martin gut aufgehoben fühlen.
Foto: Romy Hoppe