Sensibilisierungs-Schulung zur Prävention sexualisierter Gewalt in Finsterwalde
Sie richtete sich an Ehrenamtliche in Pfarreien und Einrichtungen mit regelmäßigem Kontakt zu Kindern, Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen. Ebenso angesprochen waren Beschäftigte in unterstützenden Tätigkeiten wie Verwaltung, Küche, Hausmeisterdienst und Servicepersonal. Ziel der Veranstaltung war es, für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, Handlungssicherheit zu vermitteln und präventives Verhalten im Arbeits- und Ehrenamtskontext zu stärken.
Zu Beginn wurden grundlegende Begriffsdefinitionen und rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt. Dabei wurden Ausmaß und Formen sexualisierter Gewalt ebenso behandelt wie typische Täterstrategien. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit. Themen wie Nähe und Distanz, Grenzachtung sowie ein reflektierter Umgang im Kontakt mit Schutzbefohlenen wurden praxisnah aufgegriffen.

Darüber hinaus wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten bei Verdachtsfällen vorgestellt. Die Teilnehmenden erhielten Orientierung zum Umgang mit Grenzverletzungen, zu Interventionsschritten sowie zu vorgesehenen Verfahrenswegen. Ergänzend wurden präventive Maßnahmen innerhalb der eigenen Einrichtung oder Gruppe aufgezeigt - insbesondere im Hinblick auf das eigene Verhalten im beruflichen oder ehrenamtlichen Alltag.
Die Schulung bot Raum für Fragen, Austausch und praxisnahe Beispiele, damit Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen gewonnen und der Schutz von Kindern, Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen nachhaltig gestärkt werden konnte.
