Wanderausstellung "Drugs don´t lie, so don´t try!"
Mit diesem niedrigschwelligen Format erweitert die Caritas ihr Engagement in der Suchtprävention und setzt einen Schwerpunkt auf frühzeitige Aufklärung, Stärkung der Persönlichkeit und Förderung von Entscheidungskompetenz bei Jugendlichen.

Unter dem Leitgedanken "Gefahren erkennen - Selbstsicherheit gewinnen - bewusst entscheiden" richtet sich das Angebot an Schulklassen ab Jahrgangsstufe 6. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für die Risiken von Suchtmitteln zu sensibilisieren und sie in ihrer Fähigkeit zu stärken, verantwortungsbewusste Entscheidungen für ihr eigenes Leben zu treffen.

Die Ausstellung ist als interaktives Lernformat konzipiert und kann in etwa 90 Minuten pro Klasse "erobert" werden. Thematisch werden zentrale Bereiche wie Cannabis, Alkohol, Nikotin, synthetische Drogen sowie der Medienkonsum aufgegriffen. Durch alltagsnahe Beispiele, Perspektivwechsel und Elemente der Selbstreflexion werden die Jugendlichen aktiv in den Lernprozess einbezogen und zur Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen angeregt.
Regionalleiter Markus Adam unterstreicht die Bedeutung des neuen Angebots: "Suchtprävention muss früh ansetzen und junge Menschen dort erreichen, wo ihre Lebensrealität beginnt. Mit dieser Ausstellung schaffen wir einen Zugang, der informiert, bewegt und zur eigenen Haltung anregt."

Die Wanderausstellung verfolgt das Ziel, Risiken nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen und so nachhaltige Lerneffekte zu erzielen. Im Mittelpunkt steht dabei die Stärkung von Selbstsicherheit, kritischem Denken und sozialer Verantwortung.
Ermöglicht wird das Angebot durch die Förderung des GKV-Bündnisses für Gesundheit Brandenburg, sodass die Nutzung bis Ende 2027 kostenfrei erfolgen kann. Der offizielle Start in den Schulen ist für das Schuljahr 2026/ 2027 in Cottbus vorgesehen. Anmeldungen sind ab Frühjahr 2026 unter www.caritas-cottbus.de möglich. Ergänzend wird ein Online-Crashkurs für Fachkräfte an Schulen angeboten, um die pädagogische Arbeit im Bereich Suchtprävention zusätzlich zu unterstützen.
