Weihnachten im Sommer?
Auf den Tag genau sechs Monate vor dem Heiligen Abend feiern wir den Geburtstag Johannes´ des Täufers. Der Prophet gilt als Vorläufer Jesu. Er wies auf das Kommen des Erlösers hin, rief die Menschen zur Umkehr von ihren Sünden auf und taufte sie im Jordan. Auch Jesus lies sich von Johannes taufen. Im Markusevangelium lesen wir: "Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! -, so trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."(Mk 1,3-11) In Markus 6,14-29 erfahren wir von der Hinrichtung des Johannes, weil er dem König Herodes gesagt hatte, dass er nicht die Frau seines Bruders heiraten dürfe. Darauf spann Herodias, die Frau des Herodes eine Intrige, die zur Enthauptung des Täufers führte.
Das Caritas-Zentrum in Cottbus mit Diözesangeschäftsstelle und Tagungshaus ist dem Schutz des Heiligen Johannes des Täufers unterstellt. Der Rufer in der Wüste, der beständig auf Jesus Christus den Erlöser hinweist, steht als Sinnbild der Aufgabe für das Caritas-Zentrum St. Johannes.
Jesus wird von Johannes im Jordan getauft.Foto: Joan Sutter